Dillingen an der Donau (Druckversion)

Kongregation der Dillinger Franziskanerinnen

Die Kongregation der Dillinger Franziskanerinnen besteht seit dem Jahre 1241 und ist in Dillingen an der Donau entstanden. Auf dem langen Weg durch die Geschichte hatte die Kongregation immer wieder mit kirchlichen, gesellschaftlichen und politischen Wandlungen bzw. Erschütterungen zu kämpfen.

Die Dillinger Franziskanerinnen leben nach dem Vorbild des Hl. Franziskus von Assisi (1182 – 1226). Zu ihren Aufgaben gehören die unterschiedlichsten Bereiche in Erziehung, Bildung und Pflege, welche Ihnen im Laufe der Zeit zugewachsen sind.

Einige der Aufgabenbereiche der Dillinger Franziskanerinnen:

  • die Erziehung und Bildung von Kindern und Jugendlichen
  • die Pflege von kranken und alten Menschen
  • Leben und arbeiten mit Menschen mit Behinderung
  • Dienste in der eigenen Gemeinschaft
  • Pastorale und missionarische Dienste
  • Soziale kirchliche Entwicklungsarbeit unter den Armen

Struktur der Dillinger Franziskanerinnen

Die Kongregation ist weltweit in sieben Provinzen (Deutschland, USA, Brasilien, Indien) aufgeteilt. Drei dieser Provinzen befinden sich in Deutschland, nämlich die Provinz Bamberg, die Provinz Maria Medingen und die Provinz Regens Wagner. Zudem gibt es die Provinz Hankinson in den USA, die Provinzen Areia und Duque de Caxias in Brasilien und die Provinz Indien.

775 Jahre Dillinger Franziskanerinnen

Im Jahre 2016 feierten die Dillinger Franziskanerinnen ein großes Jubiläum – 775 Jahre lang wirken Sie seit ihren Anfängen im Jahre 1241 und prägen den Zusammenhalt von Kirche, Stadt und Bürgerschaft in der Stadt Dillingen. Nach dem Vorbild des heiligen Franziskus von Assisi trat die Schwesterngemeinschaft damals zusammen. Zuspruch und Unterstützung erhielten sie vom Dillinger Grafen Hartmann IV. und seinem Sohn Hartmann V., dem späteren Bischof von Augsburg.

Zahlreiche einzigartige Persönlichkeiten haben sich in dieser Zeit herausragende Verdienste erworben – ebenso gehen wichtige, bis heute bestehende Einrichtungen in Dillingen wie etwa die Theresia-Haselmayr-Schule, die St.-Bonaventura-Schulen, das Krankenhaus oder die Regens-Wagner-Stiftungen auf den Einsatz der Dillinger Franziskanerinnen zurück.

Durch ihre verantwortungsvollen Funktionen haben die Franziskanerinnen Dillingens Prädikat als „Stadt der Caritas“ im Laufe ihrer Geschichte immer weiter gefestigt und sind bis heute ein verlässlicher und unverzichtbarer Partner der Stadt.

Als Ausdruck der großen Dankbarkeit für die überragenden Verdienste des Ordens war es der Stadt ein wichtiges Anliegen, dieses 775. Jubiläum in den Fokus des städtischen Lebens zu rücken. Neben der Dillinger Jahreskarte, die im Jahr 2016 den Innenhof des Mutterhauses zeigt, wurde aus diesem Grund auch der Neujahrsempfang der Stadt zu Ehren der Dillinger Franziskanerinnen ausgerichtet.

http://www.dillingen-donau.de/index.php?id=462&L=0