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Berühmte Dillinger

Berühmte Persönlichkeiten in und um Dillingen

Neben den Ehrenbürgern der Stadt gibt es auch viele weitere personelle Berühmtheiten, die man mit Dillingen in Verbindung bringt. Eine ganze Reihe berühmter Persönlichkeiten haben durch ihr Leben und Wirken zahlreiche Spuren hinterlassen – dies hat Dillingen auch den Ruf einer „Stadt des Geistes“ eingebracht.

St. Ulrich (890 – 973)

St. Ulrich (890 – 973) wurde in Wittislingen geboren und starb in Augsburg. Als Sohn der Grafen von Wittislingen wurde er mit 33 Jahren Bischof von Augsburg. Seinem Besuch in der Dillinger Burg verdankt die Stadt die erste Nennung.

David Motzhardt (1620 - 1685)

David Motzhardt (1620 - 1685) war der Ururgroßvater von Wolfgang Amadeus Mozart.
Als Baumeister erhöhte er den Turm der Stadtpfarrkirche St. Peter um den Achteckaufsatz.

Heinrich Roth SJ (1620 – 1668)

Heinrich Roth SJ (1620 – 1668) wurde in Dillingen geboren und ging als Missionar nach Indien und Nepal. Er war der erste Sanskritforscher.

Heinrich Scherer SJ (1628 – 1704)

Heinrich Scherer SJ (1628 – 1704) wurde in Dillingen geboren. Er war Zeit seines Lebens Geograph und Mathematiker in Mantua, Köln und München.

Johann Adam Schwarz SJ (1730 – 1767)

Johann Adam Schwarz SJ (1730 – 1767) wurde in Dillingen geboren und starb in Panama. Er wurde von seinem Orden in die Mission gesandt und wurde der erste Buchdrucker in Ecuador.

Johann Michael Sailer (1751 - 1832)

Johann Michael Sailer (1751 - 1832, ab 1829 Bischof von Regensburg) stellte als Professor in Dillingen die gelebte Frömmigkeit in den Mittelpunkt seiner Lehre. Seinen Priesterschülern versuchte er in der Umbruchzeit von Revolution und Aufklärung eine neue Orientierung zu geben. Zu Sailers Schülern gehörte auch der spätere König Ludwig I. von Bayern.

Christoph von Schmid (1768 - 1854)

Christoph von Schmid (1768 - 1854) studierte in Dillingen und wurde zum erfolgreichsten Jugendbuchautor seiner Zeit. Aus seiner Feder stammt das in aller Welt bekannte Weihnachtslied „Ihr Kinderlein kommet“.

Johann Evangelist Wagner (1807 - 1886)

Johann Evangelist Wagner (1807 - 1886) begründete zusammen mit den Dillinger Franziskanerinnen das beispielhafte Sozialwerk der Regens-Wagner-Stiftung, die heute mit zahlreichen Behinderteneinrichtungen in ganz Bayern vertreten ist.

Maria Theresia Haselmayr (1808 – 1878)

Maria Theresia Haselmayr (1808 – 1878) war Oberin des Franziskanerinnenklosters Dillingen und Mitbegründerin der Taubstummenanstalt in Dillingen. 

Sebastian Kneipp (1821 – 1897)

Sebastian Kneipp (1821 – 1897) ist als „Wasserdoktor“ auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Als lungenkranker Theologiestudent entwickelte er in Dillingen seine Kaltwasserkur, die er an sich selbst erprobte.

Wilhelm Bauer (1822 - 1875)

Wilhelm Bauer (1822 - 1875) konstruierte und baute das erste tauchfähige Unterseeboot. An ihn erinnert eine eigene Abteilung im Stadt- und Hochstiftmuseum und ein Brunnen am Hafenmarkt. Auf ihn geht auch die Patenschaft Dillingens mit dem Ausbildungszentrum Uboote (AZU) in Eckernförde zurück.

Max Joseph Oertel (1838 – 1897)

Max Joseph Oertel (1838 – 1897) war ein in Dillingen geborener Universitätsprofessor und Pionier auf den ärztlichen Gebieten der Hals- und Kehlkopfkrankheiten und später auch der Kreislauferkrankungen. Zudem war er Begründer der Terrainkuren.

Hugo Freiherr von Habermann (1849 - 1929)

Hugo Freiherr von Habermann (1849 - 1929) war ein in Dillingen geborener Maler und Akademieprofessor. Er war der gesuchte Portraitmaler der eleganten Damenwelt um die Jahrhundertwende in München.

Barbara Klara Renz (1863 - 1955)

Barbara Klara Renz (1863 - 1955) war Ethnologin, Religionswissenschaftlerin und katholische Frauenrechtlerin. Als erste Frau in Süddeutschland erwarb sie einen Doktortitel.

Franz Xaver Thalhofer (1867 – 1925)

Franz Xaver Thalhofer (1867 – 1925) war ein bedeutender Religionspädagoge, dessen Werk hauptsächlich die Geschichte der Pädagogik und Katechese umfasst.

Sebastian Englert (1888 - 1969)

Sebastian Englert (1888 - 1969) lebte als Kapuzinerpater, Missionar und Sprachwissenschaftler in den südchilenischen Anden und auf der Osterinsel. Er erforschte zunächst die Sprache der Araukanier- Indianer und widmete sich dann der Rapa Nui-Sprache und den einzigartigen Steinfiguren auf der Osterinsel.

Heinz Piontek (1925 - 2003)

Heinz Piontek (1925 - 2003), gebürtiger Schlesier, lebte von 1955 bis 1961 in Dillingen. An der hiesigen Hochschule studierte er Germanistik und erwarb mit Lyrik- und Prosaveröffentlichungen frühen Ruhm. 1976 erhielt er den renommierten Georg-Büchner-Preis.

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