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Neuigkeiten

Autor: Frau Lachenmayr
Artikel vom 10.08.2017

Zwei Wochen nach dem Rathausbrand

Über zwei Wochen nach dem Brand in einem Teilbereich des historischen Rathauses werden mittlerweile sowohl die Nordseite des Gebäudes als auch der Südgiebel von einem Gerüst gestützt.

Vom Brand betroffen waren im historischen Gebäude „Königstraße 37“ unter anderem der Dachstuhl sowie der darunterliegende Dachboden, ein Personalraum, die zwei Sitzungssäle samt Vorraum und das unten befindliche Café Segafredo. Auch im rechts danebenliegenden Gebäude „Königstraße 38“ hat das Feuer Schaden angerichtet. Hier wurde unter anderem ein Büro Opfer der Flammen.

Die von der Versicherung beauftragten Spezialfirmen arbeiten mittlerweile an zahlreichen Stellen im und am Rathaus. Derzeit werden beispielsweise mit Hilfe eines Krans Teile des verbrannten Dachstuhls entfernt. Da für die Sicherungs- und Aufräumarbeiten dieser Kran sowie weitere Fahrzeuge und Container benötigt werden, müssen sowohl die Schlossstraße als auch die Königstraße weiterhin gesperrt bleiben. In der kommenden Zeit soll ein bewegliches Notdach gebaut werden, damit bei Regen keine weitere Feuchtigkeit ins ausgebrannte Gebäude eindringen kann. Die Planungen hierfür laufen.

Oberbürgermeister Frank Kunz betont: „Die professionelle Löscharbeit der Feuerwehren sowie das Handeln der weiteren Einsatzkräfte kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Ihnen allen ist es zu verdanken, dass der Schaden auf das bekannte Maß begrenzt werden konnte. Dass kein Mensch bei dem Brand verletzt wurde, ist für mich das Allerwichtigste. Und dadurch, dass auch ideelle Werte wie das Triptychon oder die Biberstehler-Figur dank des beherzten Handelns einiger Mitbürger gerettet werden konnten, sprechen wir jetzt ausschließlich über Sachschäden. Auch mit dem Pächter des Café Segafredo stehe ich im Kontakt und habe ihm zugesagt, dass wir gern gemeinsam eine Lösung finden werden.“

Auf welche Weise der Wiederaufbau ablaufen wird, wird derzeit noch geplant. Im Moment ermitteln zunächst Statiker, wie und ob es mit dem vom Brand beschädigten Bestandsgebäude weitergehen kann.

Wie berichtet, ist die Tatbestandsaufnahme durch die Kriminalpolizei abgeschlossen. Als vorläufiges Ergebnis wurde festgestellt, dass am ehesten eine technische Ursache den Brand ausgelöst haben könnte. Für alle anderen Ursachen gibt es keine Hinweise oder Beweise. Die Höhe des Sachschadens wird derzeit von der Versicherung ermittelt.

( Dillingen, August 2017 )

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