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Neuigkeiten

Autor: Frau Lachenmayr
Artikel vom 06.04.2017

Dorfchronik Schretzheim

Unter dem Titel „Schretzheim … lebendiges Zeugnis einer reichen Vergangenheit“ wurde im Dezember 2010 die Dorfchronik dieses Dillinger Stadtteils in der Kleeblattstuben vorgestellt werden. Zwei Jahre lang hatte das Team um Heribert Immler, Gertraud und Helmut Durner, Hermann Biber, Hans Burkhart, Sigrid Meier und Hyazinth Egger die Dorfchronik von Schretzheim zusammengestellt. Vorausgegangen war eine mühsame, jahrzehntelange Arbeit: Hunderte Texte und Dokumente wurden in dieser Zeit gesammelt und bildeten die Ausgangsbasis für das 352-seitige Gesamtwerk.

Und die Resonanz auf die Chronik übertraf alle Erwartungen! Innerhalb von einem halben Jahr wurden damals über 700 Chroniken ausgegeben und verkauft. Die erste „Rate“ des Erlöses in Höhe von 7.000 Euro spendete das Chronik-Team im Juni 2012 zugunsten der Schretzheimer Jugend. Weitere Spenden folgten in den folgenden Jahren.

Anfang April 2017 kam jetzt die Chronik-Mannschaft im Dillinger Rathaus zusammen, um gemeinsam mit Oberbürgermeister Frank Kunz sowie den örtlichen Stadträten Josef Kreuzer und Josef Eder Bilanz zu ziehen die „finale“ Spende zu überreichen: die Vertreter des kirchlichen Kindergartens Schretzheim und des Elternbeirats der Schretzheimer Grundschule erhielten jeweils 600 Euro. Hierüber freuten sich stellvertretend für den Kindergarten Pfarrer Wolfgang Schneck und seitens der Grundschule Konrektorin Josefine Huber und Schulreferent Albrecht Witte.

Insgesamt wurden aus dem Verkaufs-Erlös der Chronik im Laufe der vergangenen Jahre 14.300 Euro an Institutionen und Vereine gespendet, die in Schretzheim Jugendarbeit leisten oder Kinder betreuen. Bei dem Termin im Rathaus lobte Immler ein weiteres Mal die hohe Motivation innerhalb des Teams und verwies auf die wichtigste Intention der Schretzheimer Chronisten: Der Erlös aus dem Verkauf – hierüber war man sich von Beginn an einig – sollte später wieder an die Dorfgemeinschaft zurückfließen.

„Als wichtigstes Kriterium hatten wir dabei immer vorangestellt, dass unsere Arbeit vor allem der Jugend zu Gute kommen soll!“, betonte der frühere Dritte Bürgermeister.

Die Stadt Dillingen hatte das ehrenamtliche Projekt der Chronisten von Beginn an unterstützt. Sichtlich beeindruckt zeigte sich Oberbürgermeister Kunz nicht nur von der Hochwertigkeit des Ergebnisses, sondern auch von der Spendenbereitschaft des Chronik-Teams: „Es ist wohl einmalig, dass der Erlös aus einem solchen Projekt – und dann auch noch in einer solchen Höhe – an die örtlichen Vereine und die Dorfgemeinschaft zurückfließt!“, so das Stadtoberhaupt. Auch im Namen der Stadtratskollegen Eder, Kreuzer und Witte sprach er allen Verantwortlichen seinen großen Respekt und Dank für ihre intensive Vor- und Aufbereitung des Materials und ihre Spendenbereitschaft aus.

Interessenten können ein Exemplar der Chronik käuflich im Bürgerbüro der Stadt Dillingen erwerben.

( Dillingen, April 2017 )

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