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Donaualtheim

Sehr frühe Besiedlung

Lupe
St. Vitus in Donaualtheim
St. Vitus in Donaualtheim

Donaualtheim liegt auf der Hochterrassenebene beiderseits der Egau nördlich der Kernstadt. Älteste Bodenfunde entstammen der Mittelsteinzeit und Römerzeit. Der Name in älteren Urkunden als "Altheim" auftretend, weist auf eine sehr frühe Besiedlung hin.

Der Ort selbst dürfte als alemannische Gründung angesprochen werden. Donaualtheim wird erstmals in der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts anlässlich einer Güterschenkung an das Kloster Fulda genannt. Im Hochmittelalter war der Besitz stark zersplittert.

Neben Reichsgut, vielleicht ehemals Besitz des Klosters Fulda, besaßen auch Kloster Ellwangen sowie die Grafen von Dillingen und Oettingen hier Güter. Im Ort selbst saß ein niederes Adelsgeschlecht, das sich nach dem Ort als Herren von Altheim
benannte.

Das ehemalige Schloss der Herrn von Donaualtheim, die als Grafen von Althann noch heute in Österreich weiterleben, das dann später von den Häl bis 1627 bewohnt wurde, wurde zu Ende des 18 Jahrhundert abgebrochen. Es stand auf dem heutigen Friedhof, der Kirchturm ist sein letzter Rest.

Die Katholische Kirche, die 1753 ihr jetziges Aussehen durch F.X. Kleinhans erhielt, ist mit ihren schwungvollen Rokokostukkaturen des Pollingers Chr. Grünwald und der Fresken und Bildern Vitus Felix Rigls ein sehenswertes Juwel des Rokoko.

Die hohe Obrigkeit erhielt 1783 das Hochstift Augsburg; 1803 kam Donaualtheim mit dem Hochstiftsland an Bayern.

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Das umfangreiche Informationsangebot verschiedener bayerischer Institutionen zum Thema Geschichte.

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