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Sehenswürdigkeiten

Geschichte der Sehenswürdigkeiten

Lupe
Schloss in Dillingen
Schloss in Dillingen

Königstraße (früher "Herrengasse"):
Gut erhaltenes Ensemble von Hausfassaden des 17. und 18. Jahrhunderts.

Rathaus; Königstraße:
Das sog. "Alte Rathaus" wurde um 1500 erbaut. 1827 wurde ein nachgebildeter Renaissancegiebel vorgeblendet und die Traufseite entsprechend dekoriert. Das mit als Rathaus verwendete Haus "Königstraße 38" diente als Wohnsitz von fürstbischöflichen Hofbeamten.

Mitteltorturm; Königstraße:
Unterbau aus dem 13. Jahrhundert. Das heutige Aussehen erhielt er nach einem Brand im Jahre 1753. Das einzige noch erhaltene Stadttor.

Vermessungsamt; Königstraße:
Anfang des 18. Jahrhunderts als Verwaltungsgebäude für die Regierung des Hochstifts Augsburg errichtet. Später diente der Bau als Landgerichtsgebäude und Schullehrerseminar.

Schloß; Schloßstraße:
Machtvollstes Bauwerk Dillingens. Älteste Bauteile aus der Stauferzeit (13. Jahrhundert). Im 15. und 16. Jahrhundert Umgestaltung zu einem Burgschloß. Jahrhundertelang Residenz der Fürstbischöfe von Augsburg. Am westlichen Eingang reizvolle gotische Madonna (um 1517). Im Schloßgarten die erneuerte Ulrichskapelle (14. Jahrhundert, heutiger Zustand aus der Zeit um 1740).

Basilika St. Peter; Klosterstraße:
1619/1628 errichtet, ein Bauwerk Johann Alberthals; Stukkaturen und Dec kenfresken 1734/1735; Achteckaufsatz des Turmes 1669/70 von David Motzhardt, dem Urgroßvater Wolfgang Amadeus Mozarts; 1979 Erhebung zur Päpstlichen Basilika durch Papst Johannes Paul ll.

Franziskanerinnenkloster; Klosterstraße:
Kirche 1736/40 von Johann Georg Fischer erbaut, Kleinod des beginnenden Rokoko, Wessobrunner Stuck, Deckenfresken und Altarbilder von Christoph Thomas Scheffler, überlebensgroßes Kruzifix um 1520.

Lupe
Ehemalige Universität mit Studienkirche
Ehemalige Universität mit Studienkirche

Akademie für Lehrerfortbildung; Kardinal-von-Waldburg-Straße:
Ehem. Universität mit Jesuitenkolleg, erbaut 1688/89, prunkvolle Aula ("Goldener Saal") mit Rokokoausstattung, 1761/64 großes Deckengemälde von Johannes Anwander; reicher Bibliotheksaal.

Studienkirche; Kardinal-von-Waldburg-Straße:
Erbaut 1610 bis 1617 von Johannes Alberthal, 1750/68 im Rokokostil umgestaltet. Die Kirche gilt als kunsthistorisch wertvollstes Bauwerk der Stadt (Deckenfresken von Christoph Thomas Scheffler, Plastiken von Johann Fischer, Altargemälde von Georg Bergmüller u. a.).

Studienbibliothek:
Kardinal-von-Waldburg-Straße: 1724/25 als Gymnasium erbaut.

Christkönigskirche; Himmelstraße:
Moderner Sakralbau, 1961/62

Evangelische Stadtkirche; Martin-Luther-Platz:
Neugotisches Bauwerk, 1891/92

Ehem. Staatliches Gesundheitsamt; Weberstraße 14:
Ehem. Domdekanei, 17. Jahrhundert

Stadt- und Hochstiftmuseum; Hafenmarkt 11:
Ehem. Unteres Kanonikatshaus des Stiftes St. Peter; Kernbau aus dem 15./16. Jahrhundert.

Lupe
Spitalkirche Dillingen
Spitalkirche Dillingen

Wolfgangskapelle, Kapuzinerstraße:
1591 errichtet, ehem. Friedhofskirchlein, großplastische Gruppen von Stephan Luidl (1728/29) und viele zum Teil wertvolle Epitaphien.

Kapuzinerkloster; Kapuzinerplatz:
Kirche 1695/97 erbaut.

St. Leonhardskapelle; Donauwörther Straße 20:
Das älteste noch erhaltene kirchliche Bauwerk in der Stadt. Im Kern romantisch, mit Freskenresten aus dem 15. und 16. Jahrhundert.

Spitalkirche; Am Stadtberg:
16. Jahrhundert, 1687 Barockisierung, ausgezeichneter Wessobrunner Stuck. Hospital, 1257 gestiftet (Altenheim).

Hiasl-Turm; Seelgasse:
Rundturm der Stadtbefestigung

Polizeidirektion; Kasernplatz:
1722/23 als Kaserne für das Hochstiftische Militärkontigent errichtet.

Lupe
Mariä Reinigung in Steinheim
Mariä Reinigung in Steinheim

Pfarrkirche St. Vitus; Donaualtheim:
18. Jahrhundert, Errichtung der ersten Pfarrkirche im 13. Jahrhundert.

Pfarrkirche St. Blasius; Fristingen:
1746/47 erbaut, Turm aus dem 13. Jahrhundert.

Pfarrkirche St. Peter und Paul; Hausen:
Neugotischer Bau aus dem 19. Jahrhundert.

Pfarrkirche "Unsere liebe Frau im Moos"; Kicklingen:
Wallfahrtskirche aus dem 17. Jahrhundert, Erweiterung des Kirchenschiffes und Turmes 1914.

Pfarrkirche Maria Rosenkranzkönigin; Schretzheim:
Neuromanischer Bau, 1897/98

Pfarrkirche Maria Lichtmeß; Steinheim:
Mehrfach umgestalteter Bau. Zu den ältesten Bauteilen um 1200 gehört der Unterbau des Turmes. Erweiterung und jetzige Innengestaltung im 18. Jahrhundert.

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