
Altes Rathaus (links) erbaut um 1500. Von 1875 bis 1877 mit Neurenaissance-Fassade versehen.
Neues Rathaus 1630 als Palais eines adeligen Hofbeamten erbaut und 1872 zur Erweiterung des Rathauses von der Stadt erworben.
1715 als Verwaltungsgebäude des Hochstiftes Augsburg von Andreas Moosbrugger erbaut.
Spätere Nutzung als Landgerichtsgebäude und Schullehrerseminar.
Der 1989 vom Kemptener Bildhauer Hans Wachter geschaffene Trinkbrunnen erinnert an den in Dillingen geborenen Wilhelm Bauer, den Erfinder des Unterseebootes.
Der stattliche Renaissancebau "Hafenmarkt 15" schräg gegenüber gilt als sein Geburtshaus.
Das Tor mit zwei Türmchen und einer sehr qualitätsvollen Madonnenfigur war in der frühen Neuzeit der Schlosseingang.
Die Madonna, schöne Ulmer Gotik, stiftete Fürstbischof Christoph von Stadion.
Ehem. sog. Unteres Stiftshaus für Mitglieder des Kollegiatstiftes bei St. Peter und Paul. Der charaktervolle Bau des 15./16. Jh. wurde im 17. Jh. durch einen Anbau erweitert.
19 Räume zeigen neben Gegenständen der Vor-, Früh-, Stadt- und Unigeschichte, religiöse Volkskunst, Zunftwesen bis zur Entwicklung der Garnison und zum alten Handwerk.
Die Brunnenskulptur des Eggenfeldener Bildhauers Josef Michael Neustifter aus dem Jahre 1995 erinnert an die Vogelpredigt des
Hl. Franziskus und mahnt mit dem Schlagwort „Das Maß ist voll!" den sorgsamen Umgang mit der Natur an.
Der "bayerische Kirchenvater", Begründer der Pastoraltheologie, war Professor an der Dillinger Universität von 1784 bis 1794.
Er zählt zu den Wegbereitern der Ökumene in Deutschland.
Der westliche Gebäudeteil wurde 1731 bis 1738 als Jesuitenkolleg gebaut.
Der Aufhebung der Universität 1802 im Zuge der Säkularisation folgte bis 1972 eine Phil.-Theol. Hochschule.
Ein Gebäudeteil diente der Diözese Augsburg als Priesterseminar.
Ehem. Jesuiten- und Universitätskirche. Bedeutendster Dillinger Sakralbau aus den Jahren 1610 - 1617.
Erbaut nach Entwürfen des kaiserlichen Kammermalers Joseph Heintz unter der Mitwirkung bedeutender Künstler, wie z. B. Johann Alberthal, Thomas Scheffler und Michael Fischer. Die Kirche gilt als Vorläufer einer großen Anzahl süddeutscher Barockkirchen.
Die Bronzeplastik zeigt den Augsburger Bischof und Bistumspatron, der 973 seinen Neffen Richwin im „castellum Dilinga" besuchte.
Damit ist in der von Domprobst Gerhard verfassten Lebensgeschichte des Heiligen Dillingen zum ersten Mal schriftlich bezeugt. Den Sockel zieren Medaillons von vier weiteren bedeutenden Augsburger Bischöfen.
Das Gotteshaus der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde.
Der neugotische Bau aus dem Ende des 19. Jahrhunderts setzt einen bemerkenswerten städtebaulichen Akzent als Abschluss der Oberdillinger Straße.
Sakralbau aus den Jahren 1961/64 der Regens-Wagner-Stiftung, einer bedeutenden caritativen, im Jahre 1847 gegründeten Einrichtung, mit kostbarer Madonna von 1510. Fresken von Prof. Franz Nagel: "Apokalyptisches Lamm"- "Die zwölf Tore Jerusalems" zeigen die Vision des Evangelisten Johannes vom himmlischen Jerusalem.
Pfarrkirche und zweite Kathedralkirche des Bistums Augsburg während d. fürstbischöflichen Residenzzeit (14.-18. Jh.).
Die ursprünglich dreischiffig angelegte Hallenkirche wurde 1628 fertiggestellt. Der Achteckaufsatz des Turmes stammt von David Motzhard, dem Ururgroßvater von Wolfgang Amadeus Mozart. 1979 erhob Papst Johannes II. die Kirche zur Basilika minor.
Klosterkirche des Mutterhauses der 1241 gegründeten Dillinger Franziskanerinnen.
1736 bis 1740 von dem Allgäuer Baumeister Johann Georg Fischer erbaut, mit Christoph Thomas Scheffler als Maler und Freskant. Besonderheit ist, dass die Kirche nicht wie üblich nach Osten, sondern nach Süden ausgerichtet ist.
Letztes erhaltenes Stadttor (ca.1230) aus der Zeit der Stadtgründung.
Die Westseite des 32 Meter hohen Turmes ziert eine Statue des Heiligen Josef von Stephan Luidl.
Spätgotischer Bau mit spätbarocker Ausstattung.
Das Spital war die letzte Stiftung (1. Hälfte des 13. Jahrhundert) der Grafen von Dillingen und erfüllt seinen Stiftungszweck als Seniorenwohnheim bis zum heutigen Tag.
Stauferzeitliche und später mehrfach erweiterte Dynastenburg der Grafen von Dillingen, einem bedeutenden süddeutschen Adelsgeschlecht.
Nach deren Aussterben Residenz der Fürstbischöfe von Augsburg bis zur Säkularisation im Jahre 1802.
Heute ist darin das Finanzamt untergebracht.
Kirche des ehemaligen Kapuzinerklosters (1692 - 1991).
Die ursprünglich schlichte franziskanische Ausstattung fiel 1960/61 leider einem kunsthistorischen Kahlschlag zum Opfer. Eine Wallfahrt zur Muttergottes von Re (Kopie des Gnadenbildes in einer Seitenkapelle) lebt bis heute fort.
1536 vor den Toren der Stadt als Friedhofskapelle mit angebautem Totengräberhaus erbaut.
Ausgestattet mit wertvollen kunsthistorischen Plastiken des Dillinger Bildhauers Stephan Luidl aus der berühmten Landsberger Künstlerfamilie.
Er entwickelte sich aus dem wohl im 16. Jahrhundert aufgefüllten Graben, der Burg und Vorburg des Schlosses trennte. Östlich stehen drei reizvolle Gebäude: Gärtnerhaus, Ulrichskapelle und Salettl.
Im Obergeschoss des Salettls befindet sich ein mit feinem Stuck gezierter Raum mit dem Wappen des letzten Fürstbischofs Klemens Wenzeslaus.
Touristinformation
Dillingen a.d.Donau
im Rathaus
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